Ostern und der Saft der Wiedergeburt

Im Kern des Osterfestes steckt das Thema der Wiedergeburt und damit der Frühling, wo die Natur, die davor starr und tot schien, zu neuem Leben erwacht und uns mit ihrer Fülle verzaubert. Es ist nicht abwegig zu sagen, dass auch Wein eine Form der Wiedergeburt in sich trägt.
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Weinwissen

Ich begegne häufig Menschen, die sagen, sie verstünden nichts von Wein. Manche haben sogar Angst, sich zu blamieren, wenn sie im Restaurant nicht wissen, was ein Pouilly Fuissé ist. Doch Weingenuss setzt kein Wissen in irgendeiner Form voraus. Wein wirkt individuell, sein Einfluss ist flüchtig und vergänglich und kann von Tag zu Tag anders sein. Es scheint einen Kreis von Eingeweihten zu geben, welche mit ihrem Wissen Wein zu etwas Abgehobenen machen. Doch an sich gibt es nur die direkte Begegnung mit Wein und dabei wird jeder und jede zu einem Eingeweihten oder einer Eingeweihten. Wein hat so viele Facetten,
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Châteauneuf-du-Pape – seit jeher ein sicherer Wert

Von Rolf Reichmuth - Als ich in den 60-er und 70-er Jahren einen Grossteil meiner Militärdienstpflicht leistete und wir abends im Ausgang in einem Gasthof die Weinkarte studierten, so fiel die Wahl leicht, wenn ein Châteauneuf-du-Pape angeboten wurde. Da nickten wir schon im Voraus anerkennend, allein der Name versprach hohen Genuss.
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Bordeaux 2015 – Eile mit Weile

Wir sind der Pionier für Bordeaux-Subskriptionsverkäufe in der Schweiz. 1967 öffneten wir diesen Einkaufsweg den Liebhabern grosser Bordeaux-Weine. Seit 2012 habe ich diese Angebotsart sistiert. Es ging nicht darum, einen Jahrgang pauschal zu verurteilen, doch die Voraussetzungen für Subskriptionseinkäufe sind seither nicht mehr gegeben. Qualitative Gründe spielen bei diesem Entscheid mit, vor allem aber auch marktwirtschaftliche Überlegungen.
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Primeur Angebot – wie weiter?

Bezüglich Preisgestaltung ist ein Blick zurück in die Anfangszeiten der Primeur-Angebote interessant. Bis zum Beginn der achtziger Jahre verlief der Bordeaux-Subskriptions-Einkauf still und besonnen. Bekannte Châteaux gaben im Frühjahr nach der Ernte eine sogenannte première tranche zum Verkauf frei – einerseits zur Prüfung der Aufnahmefähigkeit und Kaufbereitschaft des Marktes, andererseits aber auch zur Kapitalbeschaffung. Die Fachleute reisten nach Bordeaux, degustierten die Gewächse in Ruhe und trafen ihre Kaufentscheide.
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“Wir sind doch keine Biber”

Von Rolf Reichmuth - „Wir sind doch keine Biber“ Das sagte mir einmal ein Kunde, nachdem er einen stark eichengeprägten Wein probiert hatte. Und er fuhr fort:“Ich will im Wein die Trauben schmecken und nicht das Holz der Barrique.“
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Meine ersten Erfahrungen mit Wein

Von Nadine Reichmuth - Ich bin mit Wein aufgewachsen, er war immer ein Thema bei uns zuhause und wurde stets mit Respekt behandelt. In besonderer Erinnerung ist mir das Dekantieren. Diese Momente standen für mich ausserhalb der Zeit. Wie sorgfältig mein Vater die Karaffe vorbereitete, dann das langsame Umgiessen des Weines und am Schluss das Abschöpfen des Depots, welches fürs Kochen ebenso sorgsam aufbewahrt wurde.
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Mein erster Kontakt mit Wein

Von Rolf Reichmuth - Der erste Kontakt geschah bereits während meiner Kindheit, am Familientisch. Die Eltern tranken zum Essen regelmässig Wein, wir Kinder Wasser oder - sonntags - Traubensaft. Die Annäherung an den Wein geschah behutsam und kontrolliert jeweils an den Wochenenden. Zuerst durften wir an einem elterlichen Weinglas nippen oder den letzten Tropfen herausschlürfen. Als wir grösser wurden, gab es den ersten Schluck, das eigene Glas.
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